Difference between revisions of "UVMM Technische Details"

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Revision as of 10:08, 6 June 2011

Auf dieser Seite werden weiterführende technische Details zu UVMM bereitgestellt die sich auf unterschiedliche Bereiche in der Verwaltung und Administration von Infrastrukturen mit Virtualisierungsserver beziehen. Dieser Artikel basiert auf dem Vorwissen, dass in dem UVMM Quickstart und dem UVMM-Abschnitt des UCS-Handbuchs beschrieben ist, daher sollte dieser zuvor beachtet werden.


Bei den im folgenden dokumentierten administrativen Aufgaben wird das Kommandozeilenprogramm virsh verwendet, dass von libvirt mitgebracht wird. Weitere Informationen zu diesem Programm sind in der man-Page virsh(1) zu finden.

Einrichtung von Unterstützungs-Treibern auf Windows-Systemen

Die Performance von virtualisierten Windows-Systemen kann durch die Installation von Unterstützungtreibern deutlich verbessert werden.

Für Xen-Systeme können die GPLPV-Treiber verwendet werden.

Für KVM-Systeme können die virtio-Treiber verwendet werden.

Storageverwaltung

UVMM greift über Speicherbereiche (auch Storage Pool oder nur Pool genannt) auf Festplatten- und ISO-Images zu. Speicherbereiche können ein lokales Verzeichnis auf einem Virtualisierungs-Server, aber auch ein NFS-Share, iSCSI-Target oder ein LVM-Volume sein.

Die Definition der Speicherbereiche erfolgt über XML-Dateien. Definitionsbeispiele für die unterschiedlichen Storage-Backends befinden sich auf der Webseite von libvirt, das für UVMM verwendet wird.

Standardmäßig wird das Verzeichnis /var/lib/libvirt/images verwendet.

Die Festplatten-Images, die durch UVMM angelegt werden, sind sogenannte Sparse-Dateien, d.h. diese Dateien belegen nach dem Anlegen nicht den kompletten Speicherbereich, der als Größe der Festplatte angegeben wurde, sondern wachsen erst bei Bedarf. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, die Speicherbereich mit Nagios zu überwachen, so dass vor dem Volllaufen eines Speicherbereiches vorzeitig etwas unternommen werden kann.

Die folgenden Artikel beschreiben weiterführende Informationen zur Verwaltung von Speicherbereichen:

Änderung des Ablageverzeichnisses für einen Speicherbereich

Anlegen eines Speicherbereichs auf einem lokalen Server

Anlegen eines Speicherbereichs auf einem iSCSI-Target

Erweiterte Konfiguration von UVMM

Standardmässig wird in UVMM ein Java-basierter VNC-Viewer für den Direktzugriff auf die virtualisierten Systeme gestartet. Die Verwendung eines eigenständigen VNC-Zugriffsprogramms ist hier dokumentiert.

Qemu kann auf KVM-Virtualisierungs-Servern mit abweichenden Benutzern/Gruppen betrieben werden.

Wiederherstellung einer Instanz

Sollte eine virtuelle Instanz einmal durch einen Fehlerfall nicht mehr in UVMM angezeigt werden, dann kann diese aus einer Sicherung wiederhergestellt werden.

Erstellung einer virtuellen Maschine aus einer nativen Installation

Neben der Neuinstallation einer virtuellen Maschine besteht auch die Möglichkeit der Migration einer nativen Installation in eine virtuelle Maschine.

DC-Master virtualisiert betreiben

In diesem Artikel ist beschrieben, wie der DC Master virtualisiert betrieben werden kann.

Personal tools