Difference between revisions of "UVMM-iSCSI-Speicherbereiche"

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Damit dieser Speicherbereich verwendet werden kann, müssen die folgenden Schritte durchgeführt werden. Dafür ist die Beschreibung zuerst in einer Datei zu speichern (beispielsweise in der Datei iscsi-pool.xml)  
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Damit dieser Speicherbereich verwendet werden kann, müssen die folgenden Schritte durchgeführt werden. Dafür ist die Beschreibung zuerst in einer Datei zu speichern (beispielsweise in der Datei ''iscsi-pool.xml'')  
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virsh pool-start iscsi
 
virsh pool-start iscsi
 
virsh pool-autostart iscsi
 
virsh pool-autostart iscsi
 
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Damit der UVMM-Dienst diese neuen Informationen zum Speicherbereich einliest, muss dieser neu gestartet werden:  
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Damit der UVMM-Dienst diese neuen Informationen zum Speicherbereich einliest, muss dieser einmalig neu gestartet werden:  
 
<source lang=bash>invoke-rc.d univention-virtual-machine-manager-daemon restart
 
<source lang=bash>invoke-rc.d univention-virtual-machine-manager-daemon restart
 
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Anschließend können im UMC-Modul ''Virtuelle Maschinen (UVMM)'' Festplatten in dem Speicherbereich angelegt werden. Dabei ist zu beachten, dass in einem iSCSI-Speicherbereich keine neuen Images angelegt, sondern nur vorhandene ausgewählt werden. Dabei werden die einzelnen LUNs als mögliche Images angeboten.
 
  
'''Achtung''': Wird eine virtuelle Instanz angelegt, die eine Festplatte einbindet, die in einem iSCSI-Speicherbereich liegt, muss momentan die Konfiguration nachträglich noch über virsh angepasst werden. Die notwendige Erweiterung mit der dies nicht mehr notwendig ist, wird an {{Bug|19804}} behandelt.  
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== Verwenden von iSCSI-Speicherbereichen  ==
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Anschließend können im UMC-Modul ''Virtuelle Maschinen (UVMM)'' Festplatten in aus dem Speicherbereich verwendet werden. Dabei ist zu beachten, dass in einem iSCSI-Speicherbereich keine neuen Images angelegt, sondern nur vorhandene ausgewählt werden. Dabei werden die einzelnen LUNs als mögliche Images angeboten.
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;'''Achtung''': Wird eine virtuelle Instanz angelegt, die eine Festplatte einbindet, die in einem iSCSI-Speicherbereich liegt, muss momentan die Konfiguration nachträglich noch über '''virsh''' angepasst werden. Die notwendige Erweiterung mit der dies nicht mehr notwendig ist, wird an {{Bug|19804}} behandelt.  
  
 
Wenn eine solche Festplatte angelegt wurde, muss mit virsh die Beschreibung der virtuellen Instanz angepasst werden. Diese kann man mit dem Kommando  
 
Wenn eine solche Festplatte angelegt wurde, muss mit virsh die Beschreibung der virtuellen Instanz angepasst werden. Diese kann man mit dem Kommando  

Revision as of 09:13, 30 March 2011

Erstellen von iSCSI-Speicherbereichen

UVMM unterstützt momentan noch nicht das Anlegen von Speicherbereichen für die Ablage von Festplatten-Images. trotzdem wird mit UVMM bereits die Verwendung existierender Speicherbereiche von verschiedenen Typen unterstützt. Im folgenden wird das Anlegen von Speicherbereichen beschrieben.
Um auf einem Virtualisierungsserver einen weiteren Speicherbereich zur Verfügung zu stellen, muss eine XML-Datei mit einer Beschreibung erstellt werden. Im folgenden Beispiel ist die Beschreibung zu dem Speicherbereich Lokales Verzeichnis zu sehen:

<pool type='dir'>
  <name>default</name>
  <target>
    <path>/var/lib/libvirt/images</path>
    <permissions>
      <mode>0700</mode>
      <owner>-1</owner>
      <group>-1</group>
    </permissions>
  </target>
</pool>

Wie ein weiterer lokaler Speicherbereich definiert werden kann, wird bereits im UVMM Quickstart beschrieben. Im folgenden wird ein Speicherbereich definiert, der auf ein iSCSI-Storage zugreift. Dafür muss einmal im Tag pool das Attribute type auf den Wert iscsi gesetzt werden. Anschließend müssen über das source Tag der Quellserver und der iSCSI-Targetname und über das target-Tag der Pfad zu der Gerätedatei definiert werden. In dem folgenden Beispiel wird ein Speicherbereich definiert, der vom Server xen6.ucs.local das iSCSI-Target iqn.2010-08.local.ucs:sdb einbindet:

<pool type='iscsi'>
  <name>iscsi</name>
  <source >
    <host name='xen6.ucs.local'/>
    <device path='iqn.2010-08.local.ucs:sdb'/>
  </source >
  <target>
    <path>/dev/disk/by-path</path>
    <permissions>
      <mode>0700</mode>
      <owner>-1</owner>
      <group>-1</group>
    </permissions>
  </target>
</pool>

Damit dieser Speicherbereich verwendet werden kann, müssen die folgenden Schritte durchgeführt werden. Dafür ist die Beschreibung zuerst in einer Datei zu speichern (beispielsweise in der Datei iscsi-pool.xml)

virsh pool-define iscsi-pool.xml
virsh pool-start iscsi
virsh pool-autostart iscsi

Damit der UVMM-Dienst diese neuen Informationen zum Speicherbereich einliest, muss dieser einmalig neu gestartet werden:

invoke-rc.d univention-virtual-machine-manager-daemon restart

Verwenden von iSCSI-Speicherbereichen

Anschließend können im UMC-Modul Virtuelle Maschinen (UVMM) Festplatten in aus dem Speicherbereich verwendet werden. Dabei ist zu beachten, dass in einem iSCSI-Speicherbereich keine neuen Images angelegt, sondern nur vorhandene ausgewählt werden. Dabei werden die einzelnen LUNs als mögliche Images angeboten.

Achtung
Wird eine virtuelle Instanz angelegt, die eine Festplatte einbindet, die in einem iSCSI-Speicherbereich liegt, muss momentan die Konfiguration nachträglich noch über virsh angepasst werden. Die notwendige Erweiterung mit der dies nicht mehr notwendig ist, wird an Bug #19804 behandelt.

Wenn eine solche Festplatte angelegt wurde, muss mit virsh die Beschreibung der virtuellen Instanz angepasst werden. Diese kann man mit dem Kommando

virsh edit <Instanzname>

öffnen und bearbeiten. In der XML-Beschreibung befindet sich ein Abschnitt, der ungefähr wie folgt aussieht:

    <disk type='file' device='disk'>
      <driver name='file'/>
      <source file='/dev/disk/by-path/ip-192.168.0.116:3260-iscsi-iqn.2010-08.local.ucs:sdb-lun-0'/>
      <target dev='hda' bus='ide'/>
    </disk>

Dieser Abschnitt muss wie folgt angepasst werden:

    <disk type='block' device='disk'>
      <driver name='phy'/>
      <source dev='/dev/disk/by-path/ip-192.168.0.116:3260-iscsi-iqn.2010-08.local.ucs:sdb-lun-0'/>
      <target dev='sda' bus='scsi'/>
    </disk>

Anschließend kann die Konfiguration gespeichert und die virtuelle Instanz mit der neuen Konfiguration gestartet werden. Sollten sich weitere SCSI-Laufwerke in der virtuellen Instanz befinden, muss sda durch einen anderen Gerätenamen ersetzt werden.

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