Difference between revisions of "UVMM-iSCSI-Speicherbereiche"

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== Voraussetzungen ==
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# Auf der Virtualisierungsservern muß das Paket ''open-iscsi'' installiert werden.
 
# Das iSCSI-Storage muß so konfiguriert werden, daß die Virtualisierungsserver darauf zugreifen können:
 
## Als Initiator-Name verwenden die Server den Namen, der in der Datei ''/etc/iscsi/initiatorname.iscsi'' angegeben ist. Der Name muß ggf. noch  automatisch generiert werden, was durch den einmaligen Aufruf von <source lang=bash>/etc/init.d/open-iscsi restart</source> bewerkstelligt wird.
 
## ''libvirt'' unterstützt noch nicht die Authentifizierung. Wird CHAP verwendet, so muß die Datei ''/etc/iscsi/iscsid.conf'' derzeit von Hand angepasst werden.
 
 
 
== Einbinden von iSCSI-Speicherbereichen  ==
 
 
 
UVMM unterstützt momentan noch nicht das Anlegen von Speicherbereichen für die Ablage von Festplatten-Images über die UMC.
 
Trotzdem wird mit UVMM bereits die Verwendung existierender Speicherbereiche von verschiedenen Typen unterstützt.
 
Im folgenden wird das Anlegen von Speicherbereichen beschrieben.
 
 
 
Um auf einem Virtualisierungsserver einen weiteren Speicherbereich zur Verfügung zu stellen, muss eine XML-Datei mit einer Beschreibung erstellt werden.
 
Wie ein weiterer lokaler Speicherbereich definiert werden kann, wird bereits im [[UVMM Quickstart]] beschrieben.
 
Im folgenden wird ein Speicherbereich definiert, der auf ein iSCSI-Storage zugreift.
 
# Im Element ''pool'' muß das Attribute ''type'' auf den Wert ''iscsi'' gesetzt werden.
 
# Über ein ''source''-Element werden der Quellserver (iSCSI-Target) festgelegt.
 
# Über das ''target''-Element wird der Pfad zu den Gerätedateien definiert. Für stabile Namen sollte dort ''/dev/disk/by-path'' benutzt werden.
 
 
 
In dem folgenden Beispiel wird ein Speicherbereich definiert, der vom Server ''xen6.ucs.local'' das iSCSI-Target ''iqn.2010-08.local.ucs:sdb'' einbindet:
 
<source lang=xml><pool type='iscsi'>
 
  <name>iscsi</name>
 
  <source_>
 
    <host name='xen6.ucs.local' port='3260'/>
 
    <device path='iqn.2010-08.local.ucs:sdb'/>
 
  </source_>
 
  <target>
 
    <path>/dev/disk/by-path</path>
 
  </target>
 
</pool>
 
</source>
 
 
 
;Anmerkung: aus technischen Gründen wird in den obigen Angaben nach dem ''source''-Elementen ein Unterstich ''_'' angezeigt, der entfernt werden muß!
 
 
 
Diese Beschreibung muß zuerst in einer Datei (beispielsweise in der Datei ''iscsi-pool.xml'') gespeichert werden.
 
Damit dieser Speicherbereich verwendet werden kann, müssen dann folgende Befehle ausgeführt werden:
 
 
 
<source lang=bash>
 
virsh pool-define iscsi-pool.xml
 
virsh pool-start iscsi
 
virsh pool-autostart iscsi
 
</source>
 
 
 
Der UVMM-Dienst wird diesen neuen Speicherbereich nach einiger Zeit selbständig erkennen.
 
Alternativ kann der Dienst auch einmalig neu gestartet werden, damit diese neuen Informationen zum Speicherbereich sofort neu eingelesen werden:
 
<source lang=bash>
 
/etc/init.d/univention-virtual-machine-manager-daemon restart
 
</source>
 
 
 
== Verwenden von iSCSI-Speicherbereichen  ==
 
 
 
Anschließend können im UMC-Modul ''Virtuelle Maschinen (UVMM)'' Festplatten in aus dem Speicherbereich verwendet werden.
 
Dabei ist zu beachten, dass in einem iSCSI-Speicherbereich keine neuen Images angelegt, sondern nur vorhandene ausgewählt werden.
 
Dabei werden die einzelnen LUNs als mögliche Images angeboten.
 
 
 
Werden neue iSCSI-LUNs eingerichtet, so ist derzeit ein manuelles Neueinlesen des iSCSI-Speicherbereits erforderlich.
 
Dies kann über den Befehl <source lang=bash>virsh pool-refresh "$pool_name"</source> erfolgen, für das obige Beispiel also <source lang=bash>virsh pool-refresh iscsi</source>.
 
  
 
[[Category:Virtualisierung]]
 
[[Category:Virtualisierung]]

Latest revision as of 09:59, 7 June 2016

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