Difference between revisions of "UVMM-Migration einer nativen Installation"

From Univention Wiki

Jump to: navigation, search
(Die Seite wurde neu angelegt: „Dieser Artikel beschreibt die Umwandlung einer nativen Installation in ein virtuelles System, das mit UVMM virtualisiert wird. Zunächst muss ein Abbild der Fest…“)
 
Line 1: Line 1:
 
Dieser Artikel beschreibt die Umwandlung einer nativen Installation in ein virtuelles System, das mit UVMM virtualisiert wird.
 
Dieser Artikel beschreibt die Umwandlung einer nativen Installation in ein virtuelles System, das mit UVMM virtualisiert wird.
  
Zunächst muss ein Abbild der Festplatte des physikalischen Rechners erstellt  werden. Die Erzeugung eines Abbild kann z.B. mit einer Linux-Live CD und dem Programm '''dd''' erfolgen, z.B. mit
+
Zunächst muss ein Abbild der Festplatte des physikalischen Rechners erstellt  werden. Die Erzeugung eines Abbild kann z.B. mit einer Linux-Live CD und dem Programm '''dd''' erfolgen, z.B. mit:
  
 
<pre>
 
<pre>
Line 7: Line 7:
 
</pre>
 
</pre>
  
Diese Image-Datei wird dabei im Raw-Format angelegt, das keine Snapshots ermöglicht. Wenn diese verwendet werden sollen, muss das Image noch mit dem Tool '''qemu-img''' in das Qcow2-Format konvertiert werden.
+
Die Image-Datei wird dabei im Raw-Format angelegt und kann bereits so als Festplatte einer virtuellen Instanz verwendet werden. Jedoch unterstützt diese Format keine speziellen Features wie Snapshots. Wenn diese verwendet werden sollen, muss das Image noch mit dem Tool '''qemu-img''' in das Qcow2-Format konvertiert werden.
  
Das entstandene Image muss anschließend in einen UVMM-Speicherbereich kopiert werden.
+
Das entstandene Image muss anschließend in einen UVMM-Speicherbereich kopiert werden. In UVMM kann nun eine neue virtuelle Instanz angelegt werden. Bei der Konfiguration einer Festplatte wird dann die ausgelesene Image-Datei zugewiesen.
  
In UVMM kann nun eine neue virtuelle Instanz angelegt werden. Bei der Konfiguration einer Festplatte wird dann die ausgelesene Image-Datei zugewiesen.
 
 
Wenn das System im Rahmen von DVS-Desktopvirtualisierung verwendet werden soll, muss der Rechnername der nativen Installation als Name der virtuellen Maschine verwendet werden!
 
Wenn das System im Rahmen von DVS-Desktopvirtualisierung verwendet werden soll, muss der Rechnername der nativen Installation als Name der virtuellen Maschine verwendet werden!

Revision as of 10:17, 25 May 2011

Dieser Artikel beschreibt die Umwandlung einer nativen Installation in ein virtuelles System, das mit UVMM virtualisiert wird.

Zunächst muss ein Abbild der Festplatte des physikalischen Rechners erstellt werden. Die Erzeugung eines Abbild kann z.B. mit einer Linux-Live CD und dem Programm dd erfolgen, z.B. mit:

dd if=/dev/sda of=imagedatei.raw

Die Image-Datei wird dabei im Raw-Format angelegt und kann bereits so als Festplatte einer virtuellen Instanz verwendet werden. Jedoch unterstützt diese Format keine speziellen Features wie Snapshots. Wenn diese verwendet werden sollen, muss das Image noch mit dem Tool qemu-img in das Qcow2-Format konvertiert werden.

Das entstandene Image muss anschließend in einen UVMM-Speicherbereich kopiert werden. In UVMM kann nun eine neue virtuelle Instanz angelegt werden. Bei der Konfiguration einer Festplatte wird dann die ausgelesene Image-Datei zugewiesen.

Wenn das System im Rahmen von DVS-Desktopvirtualisierung verwendet werden soll, muss der Rechnername der nativen Installation als Name der virtuellen Maschine verwendet werden!

Personal tools