Cool Solution - Migration of an OVA archives (virtual appliance) to UVMM

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Dieser Artikel beschreibt die Migration einer Virtual Appliance in Form eines OVA Archiv nach XEN/UVMM.

Voraussetzung

Es muss sichergestellt werden, dass alle in der Virtual Appliance verwendeten Treiber auch in QEMU unterstützt werden (TODO, wie?).

OVA entpacken

Zunächst muss das Archiv entpackt werden.

tar -xvf image.ova

Disk-Image konvertieren

Das Image (hier im Bespiel ein vmdk Image) muss nun konvertiert werden, nach "raw" für XEN/UVMM (bzw. "qcow2" für KVM/UVMM).

qemu-img convert -O raw image-disk1.vmdk image-disk1.raw

Das (Eingabe) Format wird normalerweise automatisch erkannt, kann aber auch über "-f fmt" angegeben werden. Mögliche Werte für das Format sind blkdebug, blkverify, bochs, cloop, cow, tftp, ftps, ftp, https, http, dmg, nbd, parallels, qcow, qcow2, qed, host_cdrom, host_floppy, host_device, file, raw, sheepdog, vdi, vmdk, vpc oder vvfat.

Para- oder Vollvirtualisierung

Ob für die XEN/UVMM Instanz Para- oder Vollvirtualisierung genutzt werden kann, hängt vom System ab. UCS (ab 3.0) unterstützt Paravirtualisierung mit dem amd64 und i386 pae Kernel. Windows System müssen vollvirtualisiert betrieben werden.

Für Paravirtualisierung muss zudem das Tool pygrub einen entsprechenden Bootloader finden (die Instanz wird später über pygrub gestartet). Dies kann wie folgt getestet werden:

pygrub -n image-disk1.raw

XEN/UVMM Instanz anlegen

Zunächst wird das Disk Image in den UVMM default Pool kopiert (/var/lib/libvirt/images/).

cp image-disk1.raw /var/lib/libvirt/images/

Über das UMC Modul UVMM wird nun eine entsprechende XEN/UVMM Instanz angelegt. Als Profil muss "Other" für Vollvirtualisierung bzw. "UCS 3.0" (3.1) für Paravirtualisierung ausgewählt werden. Hardware-Informationen wie Anzahl der CPU's und Größe des Hauptspeicher sind in der beim Entpacken enstandenen ovf-Datei zu finden und können beim Erstellen der XEN/UVMM Instanz entsprechend gesetzt werden. Als Festplatte das entsprechende Image aus dem default Pool verwenden und die Instanz anlegen.

Falls die MAC Adresse des Netzwerk-Interface des Systems bekannt ist, kann sie nachträglich an der UVMM Instanz über "Geräte" -> "Netzwerkschnittstellen" bearbeitet werden. Wenn nicht muss ggf. unter Linux-Systemen nach dem ersten Start "/etc/udev/rules.d/70-persistent-net.rules" angepasst oder gelöscht werden, danach sollte das System neu gestartet werden.

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