Difference between revisions of "Cool Solution - Convert ext3 to ext4"

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Revision as of 13:03, 25 August 2014

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Dieser Artikel beschreibt die Vorgehensweise um bestehende ext3-Dateisysteme nach ext4 zu konvertieren.

Achtung: Die im UCS eingesetzte Version vom Bootloader GRUB kann das System nicht von ext4-Partitionen starten. Es ist eine separate /boot-Partition erforderlich, welche mit einem von GRUB lesbaren Dateisystem formatiert ist, z. B. ext3.

Die Konvertierung kann, muss aber nicht, im laufenden Betrieb durchgeführt werden. Mit einer Live-CD (z. B. der SystemRescue CD) wie auch im laufenden Betrieb werden der angegebenen Partition die neuen ext4-Features hinzugefügt:

tune2fs -O extents,uninit_bg,dir_index /dev/Partition

Anschließend ist es zwingend erforderlich, dass eine Dateisystemprüfung für jede konvertierte Partition durchgeführt wird:

fsck -Df /dev/Partition

Achtung: Die Partition muss während der Prüfung ausgehangen sein, da es sonst zu einem Datenverlust kommen kann! Wurde die Root-Partition (/) konvertiert, so muss die Dateisystemprüfung entweder beim nächsten Systemstart oder aber von einer Live-CD durchgeführt werden.

Hinweis: Um eine Dateisystemprüfung beim nächsten Start des Systems zu erzwingen reicht es aus mit touch /forcefsck die Datei forcefsck anzulegen. Beim nächsten Start wird dann das Dateisystem geprüft. Die Datei muss nach dem Neustart manuell wieder entfernt werden, ansonsten wird jedes Mal eine Prüfung durchgeführt.

Hinweis:Ist ein LVM im Einsatz muss der LVM-Container anstatt der Partitition angegeben werden.

Es wird dabei der Hinweis "One or more block group descriptor checksums are invalid" ausgegeben. Die Meldung ist in diesem Fall zu erwarten, da das Dateisystem nach der Konvertierung wieder in einen konsistenten Zustand gebracht werden muss.

Wurde die Root-Partition angepasst, muss noch der Eintrag für den Kernel in Grub geändert werden. Dies geschieht, indem die UCR-Variable grub/append angepasst wird: der Wert root2fstype=ext3 muss umgeändert werden zu root2fstype=ext4. Zusätzlich muss das Dateisystem für jede konvertierte Partition in der Datei /etc/fstab auf ext4 geändert werden.

Nach einem Neustart werden die konvertierten Partitionen mit dem neuen Dateisystem eingehangen und benutzt.

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